Montag, 27. Februar 2017

Muffins im Waffelbecher mit ganz vielen bunten Streuseln

Heute wird in der Schule Fasching gefeiert und da hab ich mich gestern mal an etwas Neuem versucht, was ich schon lange machen wollte: 

Muffins im Waffelbecher
Was braucht man?
24 kleine Waffelbecher (die stehen bei der Eistruhe oben drüber)

Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen.

Für den Teig:
Zunächst 125g Butter mit 125g Zucker, einer Prise Salz und 1 Päckchen Vanillezucker cremig rühren. Dann nacheinander 2 Eier unterrühren. Zum Schluß noch 150g Mehl, 1/2 TL Backpulver und 2 Esslöffel Milch. 

Der Teig wird jetzt nach und nach in einen Spritzbeutel gegeben. Das ist eine superklebrige Angelegenheit und alles andere als easy, wenn man das zum allersersten Mal macht, aber da die Waffeldinger doch recht klein sind, lässt sich der Teig so viel einfach einfüllen. 1cm oben Platz lassen! 

Am besten stellt ihr die gefüllten Hüllen in so ein kleines 24er Muffinsblech * (diese Anschaffung lohnt sich sowieso, denn gerade für Geburtstage in der Schule reicht meist für jeden ein kleiner Muffin, die großen aus dem 12er Blech sind oft zuviel). Im vorgeheizten Backofen 16-17 Min backen.
 Abkühlen lassen!
In der Zwischenzeit je 200g helle und dunkle Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Die abgekühlten Muffins eintauchen und wieder auf das Blech stellen. Aufpassen, dass einem nicht das ganze gebackene Teigstück reinfällt (nicht, dass jemandem das hier passiert wäre, ne ...). 
Die Kuvertüre etwas antrocknen lassen und dann die Muffins wieder kopfüber in bunte Zuckerstreusel tauchen. Wenn die Glasur noch zu flüssig ist, rutschen einem die ganzen Streusel runter (auch das ist hier niemandem bei den ersten passiert, ehrlich nicht ...)

Trocken lassen und fertig!

Witzige Idee, wie ich finde! 
Und kein Müll! 
Haps und weg!

LG von Caro

* amazon Partner-link

Mittwoch, 22. Februar 2017

Neue Sessel-Liebe

Am Wochenende war das Nähkränzchen bei Stoff & Stil und hat sich die neuen Stoffe angeguckt. Gleich drei durften mit nach Hause und den ersten hab ich gleich am Montag verarbeitet. Im Schlafzimmer steht nämlich seit vielen Jahren "Der Stuhl". Sowas habt ihr auch, wetten? Dort sammeln sich im Laufe der Woche alle Klamotten an, die noch nichts für die Wäsche sind, aber auch nicht zurück in den Schrank können, also landen sie auf dem Stuhl. Und irgendwann stapelt sich alles darauf und man schmeißt nur noch oben drauf. Nachdem ich einen Aufräumrappel bekommen hatte, fiel mir wieder ein, wie bequem dieser Stuhl ist. Vor vielen Jahren hatte ich ihn nämlich extra darum meiner liebsten Schwiegermutter abgequatscht, weil ich bei ihr immer darauf saß (nachdem ich den Kater verscheucht hatte). Er kann nämlich schaukeln und sich drehen! Und darum hab ich ihn nach vorne vor mein Bücherregal geschleppt, aber der alte "Bezug" aka Wolldecke sah doch sehr mitgenommen aus und da musste ich natürlich schnell einen neuen Bezug nähen.
Seitdem sitz ich dort täglich und lese, eine Lampe steht jetzt auch daneben und ich brauch unbedingt noch diesen Rollwagen von Ikea für weitere Bücher und meine Kaffeetasse. Und ab Mittag sitzt immer eines meiner Kinder drauf, denn wer kann einem Schaukel-Dreh-Stuhl schon widerstehen?

LG von Caro

Montag, 20. Februar 2017

Wie schade: Der Bento-Shop macht zu :o(

Vielleicht habt ihr es schon mitbekommen, aber der Bento-Shop macht Ende des Monats leider seine Schotten dicht. Mit denen hab ich meine allerallererste Verlosung hier im Blog gemacht und war fürchterlich aufgeregt. Und ihr habt mir fast die Bude eingerannt, um mitzumachen. 

Wer also noch etwas Schönes zu günstigeren Preisen kaufen möchte, der sollte hier klicken: 

LG von Caro

Freitag, 17. Februar 2017

Buchempfehlung: "Libellen im Kopf" von Gavin Extence

Ein Buch, das ich wahrscheinlich nicht gelesen hätte, wenn ich gewußt hätte, um was es geht und dadurch eine ungewöhnliche Geschichte verpasst hätte : 

Abby lebt mit ihrem Freund in London in einer kleinen Wohnung und arbeitet als freie Journalistin. Ihr Leben beginnt auf tragische Weise aus den Fugen zu geraten, als sie eines Tages ihren Nachbarn tot in seiner Wohnung findet, als sie sich eine Dose Tomaten borgen will. Denn statt die Polizei zu rufen oder panisch zu werden, lässt sie diese Entdeckung seltsam unberührt. Stattdessen merkt sie (und auch der Leser), wie durch dieses Ereignis ihr Leben mehr und mehr aus den Fugen gerät. Immer gravierender sind ihre Stimmungsschwankungen. Ist sie an einem Tag himmelhoch jauchzend, bricht am nächsten Tag alles zusammen und die Reaktionen auf den von ihr geschriebenen Artikel über ihren Nachbarn und das ihr immer schwerer fallende Überleben im normalen Alltag tut sein übriges. Schnell wird klar, dass Abby an einer psychischen Störung leidet - sie hat Hypomanie und landet schließlich in einer Klinik. 

"Abby, hören Sie mir zu. Dieser Zustand wird nicht ewig andauern. Ich weiß, dass es Ihnen im Moment so vorkommt, aber Sie müssen vertrauen. Sie haben die letzten Wochen in einer Art Halbkoma verbracht, aber jetzt wachen Sie allmählich auf. Wenn es Ihnen so vorkommt, als ob die Dinge schlimmer werden, dann nur, weil Sie wieder anfangen zu funktionieren. Sie fangen an zu denken und zu fühlen."

Erstaunlich an dem Buch ist, dass Gavin Extence trotz des wirklich schweren Themas einer manisch depressiven Erkrankungen der Hauptfigur, es schafft, einen leichten und auch humorvollen Roman zu schreiben. Teilweise muss man richtig lachen, nur um sich dann selbst wieder zu fragen, wie Abby sich erneut in solche Situationen bringen kann. Und er schafft es auch, dass trotz der Leichtigkeit des Erzählens die Geschichte nie banal ist oder die Erkrankung beschönigt wird. Vielmehr zeigt er, dass man damit leben kann, wenn man sich ihr stellt und sich doch nie sicher sein kann, sie ganz besiegt zu haben. 

"Das ist ein urmenschliches Problem, mit dem sich kein anderes Lebewesen herumschlagen muss: diese Fähigkeit, in mehreren Zeiten gleichzeitig zu leiden - die Vergangenheit zu beklagen, an der Gegenwart zu verzweifeln und die Zukunft zu fürchten."

LG von Caro

*amazon-Partner link

Dienstag, 14. Februar 2017

Asanoha Portemonaie

2014 hab ich mir zuletzt ein Portemonaie genäht, aus lange gehütetem Schweinchenwachstuch von Kokka (ihr erinnert euch? Schwein gehabt) und ich mag es noch immer sehr, aber ... ich fand, es wurde mal wieder Zeit für ein Neues. Und schon lange stand auf meiner Liste ein "Reini" aus dem wunderschönen japanischen Wachstuch von Kiseki, bei dem ich noch immer leichtes Herzklopfen bekomme, wenn ich ihn anschneide (Oh Gott, der ist so teuer, bloß keinen Fehler machen, hoffentlich wird es etwas).
Gefüttert habe ich es diesmal mit Faltenbalg (auch so ein Lieblingsstoff, unzerstörbar, tolle Optik, passt einfach zu allem) und wie immer nur zwei Kartenfächer genäht, da es mir sonst zu dick wird. Das Nähen ging super, aber beim Wachstuch empfiehlt sich unbedingt ein Teflonfuß um ihn schön abzusteppen.
Zum Glück hatte ich mir einige Kniffe und Tricks an den Rand des eBooks geschrieben, denn es ist ja doch schon etwas her, dass ich es zuletzt genäht habe. Übrigens sind Wachstuch und Faltenbalg so stabil, dass man keinerlei Verstärkung der Stoffe benötigt.

Ist es nicht wunderschön?
Schnitt: Reini
Stoff außen: Wachstuch "Asanoha" von Kiseki
Stoff innen: Faltenbalg von Stoff am Stück
Schnappverschluß: Stoffmarkt
Reißverschluss: metallisierender EndlosRV von Machwerk


LG von Caro

Sonntag, 12. Februar 2017

12 von 12 - Februar 2017

Guten Morgen!
Ich liebe es sonntags noch im Bett liegen bleiben zu können und zu lesen, während alle anderen ebenfalls noch faul sind. 

 Aber schließlich hat der Hunger mich doch in die Küche gertieben. Zum Frühstück gab es "Hamburger Kante" dick mit Butter und Marmelade und einen großen Becher Kaffee.
 Während der Rest der Familie ins Kino verschwand und "Sing" guckte, hab ich mich auf Richtung Elbe gemacht, zunächst mit dem Bus.
 "Teufelsbrück" bin ich dann ausgestiegen und den ganzen Weg zurück Richtung Hafen gelaufen - immer schön am Wasser lang. Grau lag die Elbe rechts von mir, aber wunderschön und saukalt.
 Ab und zu hab ich angehalten, um schöne Dinge zu fotografieren.

Freitag, 10. Februar 2017

Große alte Pixibuch-Liebe

Bei meiner Mutter gibt es einen kleinen roten Koffer mit Schnappverschluß. Er ist bißchen zerbeult und hat schon so manche Reise hinter sich: vom Kinderzimmer ins Wohnzimmer, auf den Dachboden und zurück in die Räuberhöhle. Überall hin hab ich ihn geschleppt, denn sein Inhalt war mein größter Schatz: Pixibücher! Stundenlang konnte ich mich früher damit beschäftigen. Erst hab ich nur die Bilder angeguckt und war dann ganz leise, wenn mir jemand etwas vorlas.  Oder ich habe meinen Puppen und Kuscheltieren etwas "vorgelesen".
Den kleinen roten Koffer gibt es immer noch und ein paar alte Pixibücher haben überlebt. Und wenn ich den Deckel öffne und die Geschichte von "Lotte", dem Post-Känguruh lese, bin ich schlagartig wieder 4 Jahre alt. 

LG von Caro

Dienstag, 7. Februar 2017

Endlich mal wieder eine "Die hab ich immer dabei!"-Tasche genäht!

Falls ihr denkt, ich schreibe mene ganzen Tutorials ausschließlich für euch, muss ich euch leider enttäuschen - ich schreibe sie hauptsächlich für mich ;o)

Das ist schon praktisch, wenn man in seinem eigenen Blog nach Tipps, Kniffen und Tricks gucken kann, zB wenn man seit längerer Zeit ein bestimmtes Schnittmuster nicht mehr genäht hat.
Am Wochenende hatte ich mal wieder Zeit, um mir eine "Die hab ich immer dabei!"-Tasche zu nähen. Das geht wirklich schnell, sie macht sich schön klein in der Tasche und gerade für kleinere Stoffschätze ist sie super geeignet, da sie ungefüttert ist.
Stoff: Stoff & Stil

Ich hab sie dann gestern auch gleich ausgeführt und endlich eine hübsche Fußmatte für den Hausflur gefunden.
Gar nicht so einfach, die meisten Fußmatten sind leider wirklich häßlich oder überall steht "Home sweet Home" drauf oder andere scheckliche Sprüche. Aber bei Söstrene Greene wurde ich endlich fündig und freu mich jetzt jeden Tag aufs Fußsohlenabbstreifen.

LG von Caro

Donnerstag, 2. Februar 2017

Neu entdeckt!

Im Supermarkt guck ich auch immer gerne, was es Neues gibt. So hab ich letzte Woche entdeckt, dass es bei Edeka jetzt "Süßkartoffel-Pommes" gibt!
 Die sind wirklich lecker und eine schöne Alternative zu normalen Pommes. Gebacken werden sie zB im Ofen und werden von der Konsistenz genauso wie normale Pommes, nämlich teilweise knusprig, teilweise etwas weicher, je nach Disziplin beim Wenden. Hab ich bestimmt jetzt öfter in der Tiefkühltruhe.

Meine beste Entdeckung aber diese Woche sind "Kürbiskerle" der Geschmacksrichtung "Miss Peppermint".
Die gibts im Bio-Supermarkt und eigentlich hatte ich sie hauptsächlich wegen der hübschen Verpackung gekauft. Aber ich bin auch ein großer Fan von dunkler Schokolade und Minze und kann euch nur sagen "Sensationell!" Die Kürbiskerne sind geröstet und toll knackig, der Minzgeschmack ist dezent und ich muss mich sehr zusammen reißen, nicht die ganze Packung auf einmal aufzuesssen. 

LG von Caro

Montag, 30. Januar 2017

Buchempfehlung: "Wir Kassettenkinder" von Stefan Bonner und Anne Weiss

Herrlich, um mal wieder in seine eigene Kindheit abzutauchen: 
Wie war das nochmal, als es tatsächlich nur drei Fernsehprogramme gab, Programmschluß und Testbilder? Als die Lieblingssendung nur 1x pro Woche ausgestrahlt wurde und man mit dem Finger auf dem Aufnahmeknopf die Hitparade im Radio hörte und hoffte, Willem Dinklage quatscht nicht rein? Wie schwierig es war, die perfekte Kassette zu mixen, ohne das hinten zuviel Platz blieb. Noch heute erinnere ich mich an das ZDF-Ferienprogramm im Sommer, die tollen Weihnachtsserien im Winter und wenn ich heute Prince mit "Play in the Sunshine" höre, dann stoppt für mich im Kopf die CD genau dort, wo meine Kassette aufhörte. Viele selbstgemixte und gehütete Kassetten habe ich noch in einer Kiste, meine Videokassetten hab ich liebevoll mit Filmbildern aus der Fernsehzeitschrift beklebt und ich weiß auch noch genau, wer ua in der ersten "Ronnys Popshow" auftrat, die ich sehen durfte, als mein Bruder es geschafft hatte, den Videorekorder entsprechend zu programmieren (nämlich die Rolling Stones mit "Start me up" und Foreigner mit "Urgent"). Platten hab ich noch bei Rocco gekauft, in unserer Einkaufsstraße um die Ecke und einmal mir sogar ein Doppelalbum schwesterlich geteilt (sprich durchgeschnitten - jede eine Platte mit Hülle...) mit meiner besten Freundin.

Wer auch solche "Ach ja" und "Oh Gott, das hatte ich ja ganz vergessen, stimmt ja" - Momente haben will, dem kann ich das Buch wärmstens empfehlen.

LG von Caro

 *amazon Partnerlink

Samstag, 28. Januar 2017

Rope Bowls nähen - was für ein Spaß!

Das Nähkränzchen am Freitag hat eine neue Sucht gefunden: 
Rope Bowls
In den letzten Tagen plopppten immer wieder sehr hübsche Beispiele für diese Projekte in meiner Timeline auf diversen Kanälen auf. Wer wie ich schon viele Meter Seil sein eigen näht, weil er sowieso gefühlt schon tausende von Turnbeuteln genäht hat, kann auch direkt starten, denn alles was man braucht sind etwa 10 bis 15 m Seil (mit oder ohne Kern, etwa 6mm dick, Baumwolle oder Polyster, alles ganz wie man will, aber dann natürlich mit unterschiedlichen Ergebnissen was Stand und Form betrifft) und eine Nähmaschine.

Der Anfang ist etwas frickelig, weil man zunächst eine kleine enge Schnecke rollen muss und diese mit Zickzickstich fixiert, damit einem nicht alles auseinander flutscht. Und dann näht man einfach immer im Kreis, bis einem ganz schummerig vor Augen wird.
Hat man die gewünschte Größe des Bodens erreicht, kommt der spannenste Teil: man kippt den genähten Boden mit der linken Hand nach oben Richtung Nähmaschine, näht weiter immer schön im Kreis und bildet so nach und nach den Rand des Korbes. Wie sagte Claudia von Reetselig so schön bei Instagram: Töpfern mit der Nähmaschine :o)
Und man kann sich eigentlich gar nicht vorstellen, dass es überhaupt funktioniert, aber plötzlich sieht man, wie sich ein Korb bildet. Ist man zufrieden mit der Höhe (oder ist das Seil zu Ende), kann man noch einen hübschen Abschluß nähen, etwa mit einer Schlaufe oder einem Henkel oder man näht noch ein Lederstück über das Ende und dann kann man beglückt vor seinem Werk sitzen und denken "Toll, ich muss sofort die nächste Robe Bowl nähen!" 
Eine super Anleitung findet ihr bei Sabine von Contadina´s Way die auch alle einzelnen Schritte genau festgehalten hat.

Ich sehe vor meinem geistigen Auge viele weitere Körben, zB gefüllt mit Wolle, Ostereiern oder Frühlingsblumen.

LG von Caro

PS:
Mein Seil ist von Jajasio, Baumwolle mit Kern in 6 mm Durchmesser. Der Kern ist jedoch nicht fest, so dass der Korb schön weich geblieben ist. Wenn man aber an dem freien Ende während des Nähens zieht, wird der Korb wiederum fester. Ausprobieren ist die Devise!

Mittwoch, 25. Januar 2017

Endlich Elbphilharmonie!

Wisst ihr, wo ich gestern war? 
Ich war in der Elbphilharmonie!
Nachdem ich vor fast drei Jahren mit der Hamburger Liebe zusammen die Baustelle im Rahmen meines Kulturtripps durch Hamburg (ihr erinnert euch? "Da ist Musik drin") besuchen durfte, war mir sofort klar: wenn die Eröffnung stattfindet, muss ich möglichst schnell ein Konzert dort besuchen. Durch Geschick und Ausdauer ist es mir dann auch tatsächlich gelungen auf ganz legalem Weg, Karten für das Cello-Konzert von Yo-Yo Ma zu kaufen und so machte ich mit gestern voller Vorfreude auf Richtung Hafen.
Innen erwartet einen dann viel Licht, schier endlose Rolltreppen und Stufen und natürlich zunächst die Plaza, die man auch ohne Karten für eine Veranstaltung tagsüber besuchen kann und die einem einen tollen Blick über den Hamburger Hafen offenbart. Leider war es ziemlich diesig, dunkel und windig, was aber einen echten Hamburger natürlich nicht wirklich stört.
Gesessen habe ich in der 15. Etage und hatte dadurch einen fantastischen Überblick über den Konzertsaal. 

Dienstag, 24. Januar 2017

Pimp your Thermoskanne!

Wisst ihr, was das Tolle am Plotten ist? 
Man kann so banale und alltägliche Dinge, wie zB eine schnöde Thermoskanne ratzfatz in etwas Besonderes verwandeln:
Das geht ganz einfach mit Vinylfolie (ich hab noch welche aus einem Testpaket gehabt und da man die Thermoskanne sowieso per Hand wäscht, musste es auch keine spezielle spülmaschinenfeste Folie sein) und Transferfolie zum einfachen Übertragen der Buchstaben. Und spiegeln muss man auch nicht, wie zB beim Beplotten von Kleidung. 
Aufwand: 10 Minuten

LG von Caro

Montag, 16. Januar 2017

Buchempfehlung: "Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche" von Marie Lu

Ein spannender Auftakt der neuen Reihe von Marie Lu "Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche"*:

1348 wütet eine Blutkrankheit unter den Bewohnern Kenettras, viele sollten sie nicht überleben.Während die einen ihre Toten betrauern, bemerken manche Familien an ihren von der Krankheit befallenen Kindern tiefgreifendere Veränderungen. Manche verfügten plötzlich über übernatürliche Kräfte. Grund genug für die Inquisition der Königin sie als Dämonen zu brandmarken und gnadenlos zu jagen.

Adelina Amouteru befindet sich 1361 im Gefängnis, angeklagt von Teren, dem 1. Inquisitor der Königin Giulietta I. wegen Mordes an ihrem Vater. Dabei hat sie ihr Leben lang nur versucht, es ihm recht zu machen. Sie wurde durch die Blutkrankheit schwer gezeichnet, nie hat ihr Vater sie das vergessen lassen, versuchte immer ihre verborgenen Kräfte durch Brutalität oder Schmeicheleien zu wecken statt sie zu lieben wie seine andere Tochter. Doch eines Tages belauscht sie ein Gespräch zwischen ihrem Vater und einem Mann und trifft eine folgenschwere Entscheidung, die in einer Katastrophe endet.

Was zunächst beginnt, wie viele Jugendbücher, nämlich mit einer jungen Heldin, unverstanden und plötzlich auf sich allein gestellt, die sich dann einer Gruppe von Gleichgesinnten anschließt, entpuppt sich bei weiterer Lektüre zu einer Geschichte, die doch einiges an Potential hat. Denn Adelina ist nicht "Die Gute", vielmehr fühlen sich ihre dämonischen Kräfte eindeutig mehr zur dunklen Seite hingezogen. Sie spürt ihre Kräfte nur in ihrer ganzen Macht, wenn sie anderen Menschen Schmerzen bereitet, ihnen Angst bis zum Wahnsinn bereitet und das erschrickt sie. 

""Jede einzelne ihrer Erinnerungen war mit einem dunklen Schleier behaftet. Ihr Geist ist wie infiziert davon. Irgendwas stimmt nicht mit ihr."

Darüber hinaus gibt es schon jetzt ein paar sehr interessante Nebenfiguren, auf die ich in den Folgebänden gespannt bin: zB Teren, den 1. Inquisitor, Adelinas Schwester oder Kronprinzessin Maeve, die erst ganz am Ende der Geschichte auftaucht. Und dann ist da natürlich noch die "Gemeinschaft der Dolche", jene Geheimorganistation von "Gezeichneten", die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Königin vom Thron zu stürzen und den rechtmäßigen Erben einzusetzen.

LG von Caro 

*amazon Partner-link

Donnerstag, 12. Januar 2017

12 von 12 - Januar 2017

Herzlich Willkommen zu meinen "12 von 12 im neuen Jahr!

Das Wetter im hohen Norden ist so eklig heute: es ist kalt, nass, windig, zwischendurch hagelt oder graupelt oder nieselt es - wirklich sehr unschön!

Aber einer muss ja einkaufen gehen, va wenn direkt bei mir um die Ecke "mein" Bioladen umgebaut hat und jetzt ganz viele Produkte des täglichen Bedarfs unverpackt anbietet. Entweder leiht man sich dort ein Pfandglas oder man bringt sein eigenes mit und schon kann es losgehen. Nieder mit der Plastikverpackung!